Die FÜRSTENHOF KLINIK in Bad Pyrmont war Gastgeber für den DEGUM-Abschluss- und Refresherkurs in der Sonographie der Bewegungsorgane – zwei intensive Tage mit viel fachlichem Austausch und vor allem viel praktischer Anwendung.
Was dabei oft im Hintergrund bleibt: Hinter diesem Kurs steht eine strukturierte Ausbildungsreihe, die in Norddeutschland in dieser Form einzigartig ist. Der Weg beginnt mit dem Grundkurs an der Medizinischen Hochschule Hannover gemeinsam mit Prof. Ohrndorf von der Charité, setzt sich fort im Aufbaukurs in Sendenhorst unter der Leitung von Dr. Anna Maier aus Sendenhorst und findet seinen Abschluss in Bad Pyrmont, geleitet von Dr. Martin Gehlen aus Bad Pyrmont. Drei Standorte, eine Linie – und ein gemeinsames Ziel: fundierte, praxisnahe Ultraschalldiagnostik in der Rheumatologie.
Alle Kurse orientieren sich an den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM), einer der größten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland und international anerkannt für ihre Qualitätsstandards. Dieser Anspruch war auch im aktuellen Kurs deutlich spürbar. Das Programm war dicht und vielseitig, von der Schulterdiagnostik bei Polymyalgia rheumatica über differenzierte Befundungen bei rheumatoider Arthritis und Psoriasisarthritis bis hin zu spezielleren Themen wie Gefäßuntersuchungen bei Morbus Behçet oder der Sonographie von Hals und Speicheldrüsen, etwa beim Sjögren-Syndrom oder bei Lymphomen.
Besonders prägend war die Arbeit in kleinen Gruppen. Es ging nicht nur ums Zuhören, sondern ums Anwenden, Diskutieren und gemeinsame Weiterdenken. Ergänzt wurde das Programm durch Fallbesprechungen, praktische Übungen und ein Sono-Quiz zum Abschluss, bei dem die erarbeiteten Inhalte noch einmal aufgegriffen wurden
Dass der Abschlusskurs in Bad Pyrmont stattfindet, ist kein Zufall. Die FÜRSTENHOF KLINIK ist seit Jahren fest in die Weiterbildung eingebunden und bringt ihre Erfahrung aktiv in die Ausbildung ein. So entsteht ein Umfeld, in dem medizinisches Wissen nicht stehen bleibt, sondern sich kontinuierlich weiterentwickelt – nah an der Praxis, im Austausch mit anderen und immer mit Blick auf die bestmögliche Versorgung.
