Startschuss für das Projekt „Ernährungstransformation: Antientzündliche Ernährung“

Anfang Februar startete im Reha-Zentrum Oldenburg das Projekt „Ernährungstransformation: Antientzündliche Ernährung“, das in enger Zusammenarbeit der Ernährungstherapie unter Leitung von Dr. Elke Strangmann und unserem Verpflegungs-Dienstleister eks – Evangelische Krankenhaus Service gGmbH mit Objektleiter Heiko Mächling umgesetzt wird.

Besonders freuen wir uns über die fachliche Begleitung durch PAN International – Healthy Hospital Food. Das Reha-Zentrum Oldenburg ist die erste Reha-Klinik, die in diesem Projekt beraten wird – bisher richtete sich das Angebot ausschließlich an Akuthäuser.

Im Fokus steht eine überwiegend pflanzenbetonte Ernährungsweise, die nachweislich gesundheitsfördernd ist und gleichzeitig Mensch und Umwelt zugutekommt. Ziel ist es, das Speisenangebot im Reha-Alltag schrittweise um antientzündlich wirksame Gerichte zu erweitern, diese klar zu kennzeichnen und fest in die Versorgung zu integrieren. So sollen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden für diese Ernährungsform sensibilisiert und ihr Ernährungswissen praxisnah erweitert werden.

Im Rahmen des Projekts werden z. B. folgende Maßnahmen umgesetzt:

Erweiterung des Angebots durch:

  • Hausgemachte pflanzliche Aufstriche
  • Reduktion fettreicher Wurstwaren
  • Angebot fettreduzierter Fleischwaren
  • Zusätzlicher Salat zum Abendbrot
  • Regelmäßiges Angebot von Hülsenfrüchten als Salat und Gemüsebeilage

Die Anpassungen erfolgen schrittweise und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Begleitend finden Befragungen der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden statt, um die Akzeptanz der Umstellungen zu evaluieren.

Mit der „Ernährungstransformation“ geht das Reha-Zentrum Oldenburg einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer modernen, gesundheitsfördernden und nachhaltigen Rehabilitation.