Mit einer feierlichen Begrüßung des ersten Gastes durch den stellvertretenden Kurdirektor André Schubert ist das aufwendig modernisierte Parkpalais der FÜRSTENHOF KLINIK offiziell wieder in Betrieb gegangen. Der Moment steht symbolisch für den Neustart eines historischen Gebäudes, das nach intensiver Sanierung wieder Teil des Kliniklebens in Bad Pyrmont ist.
Das Palais wurde in den 1950er Jahren für die Quellgastherapie erbaut und hat nun eine vollständige Rundumerneuerung erhalten. Nach über einem Jahr Bauzeit verbindet das Haus denkmalgeschützte Architektur mit zeitgemäßen Anforderungen an Sicherheit und Komfort. Ein zentrales Element war die komplette Erneuerung des Schieferdachs – vom Rückbau der alten Dachdeckung über die Montage einer neuen Holzschalung bis hin zur neuen Schieferdeckung. Parallel dazu wurde der Brandschutz auf den aktuellen Stand gebracht.
Das Projekt war eine Gemeinschaftsarbeit des Staatlichen Baumanagements Weser-Leine und des Staatsbades Pyrmont. Im Bereich Brandschutz war das Staatliche Baumanagement federführend tätig, die Renovierung der Zimmer lag im Verantwortungsbereich des Staatsbades. Insgesamt wurden 12 Gästezimmer vollständig modernisiert, teilweise mit direktem Blick in den Kurpark.
Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 920.000 Euro, davon entfallen 207.000 Euro auf Brandschutzmaßnahmen. Die Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und wurden überwiegend durch regionale Fachbetriebe umgesetzt.
Mit der Wiederinbetriebnahme kann das Parkpalais wieder täglich bis zu 16 Gäste beherbergen. Sie wohnen direkt am Rosengarten im Kurpark und erreichen Therapie und Anwendungen in der benachbarten FÜRSTENHOF KLINIK auf kurzen Wegen. Das Haus steht damit exemplarisch für gezielte Investitionen in Qualität, Modernisierung und die nachhaltige Weiterentwicklung des Klinikstandorts im Staatsbad Pyrmont.
